Auswirkungen der Simulation auf das Kommerzialisierungspotenzial
Während des Aufschwungs von Baseball und American Football zu Beginn des20. Jahrhunderts wurde gezielte Werbung in und um die Spielstätten zur Selbstverständlichkeit. Im21. Jahrhundert sind die Menschen rund um die Uhr von Werbung umgeben. Durch die Verbreitung von LED-Videotafeln ist es heute einfacher denn je, Botschaften auf bestimmte Zielgruppen zuzuschneiden. Dies hat jedoch auch einen gegenteiligen Effekt zur Folge. LED-Anzeigen sind so allgegenwärtig, dass die Menschen ihnen nicht mehr so viel Aufmerksamkeit schenken wie früher. Es ist heute wichtiger denn je, dass Werbetreibende kreative Möglichkeiten zur Förderung ihrer Marke nutzen und dass die Veranstaltungsorte, an denen diese Werbung gezeigt wird, einzigartige Gelegenheiten finden, mit ihren Besuchern in Kontakt zu treten. Die TruVenue-Plattform verfügt über Tools zur Bewertung der Wirkung von Vermarktungsmöglichkeiten mittels Digital-Twin-Modellierung.
Die Little Caesars Arena in Detroit nutzte die „Digital Twin“-Technologie von TruVenue, um die Auswirkungen eines potenziellen bezahlten Sponsoring-Projekts zu testen. Als das Konzept vorgestellt wurde, einen Kiosk an einer Wand anzubringen, der mit einem echten Auto verbunden ist, ging der Brandschutzbeauftragte davon aus, dass diese Installation den nahegelegenen Notausgang beeinträchtigen würde. Durch die Durchführung von Simulationen in TruVenue konnten die Planer jedoch den optimalen Standort für den Kiosk ermitteln, um die Sichtbarkeit zu verbessern und Staus im Publikumsbereich zu vermeiden. Es stellte sich heraus, dass der Kiosk kein Hindernis darstellte, sondern vielmehr die Flucht- und Evakuierungswege verbesserte, indem er die Menschenmenge in zwei Kolonnen aufteilte und so dafür sorgte, dass die Besucher die Veranstaltungsstätte geordneter verlassen konnten. Die Simulation erleichterte nicht nur die Platzierung dieser millionenschweren Werbeanzeige, sondern bot auch die Möglichkeit, die Sicherheit der Veranstaltungsstätte zu verbessern.
Neben festen Aufstellungen kann TruVenue auch temporäre Aufstellungen testen. Der Verkauf von Fanartikeln ist eine wichtige Einnahmequelle bei Konzerten und Kinderveranstaltungen. Ihre Platzierung führt jedoch häufig zu Engpässen in den Hallen, wenn lange Warteschlangen den Zugang zu Gängen und festen Verkaufsständen versperren. Mit TruVenue können Veranstalter mithilfe der „Drag-and-Drop“-Technologie Verkaufsstände und andere Einrichtungen innerhalb des simulierten Raums platzieren. TruVenue ermöglicht zudem die Simulation von Absperrungen und Warteschlangen, um Wartebereiche besser zu organisieren und unnötige Engpässe zu vermeiden.
Der Standort spielt eine entscheidende Rolle, wenn es darum geht, den Wert der Vermarktung zu maximieren. TruVenue kann dabei helfen, den Wert von stark frequentierten Bereichen zu ermitteln – mithilfe datengestützter Technologien, die die Besucherzahlen in Gängen und Durchgängen erfassen. Durch die Integration von Kamera-, WLAN- und Verkaufsdaten lässt sich besser ermitteln, welche Arten der Vermarktung in einem bestimmten Bereich am besten funktionieren. Dies trägt zudem zur Zufriedenheit der Zuschauer bei. In Kongresszentren können diese Informationen dabei helfen, Preisstufen auf der Grundlage der Sichtbarkeit festzulegen.
Mit der Digital-Twin-Anwendung von TruVenue helfen datengestützte Analysen dabei, Möglichkeiten zur Kommerzialisierung und Umsatzgenerierung zu identifizieren.
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Chris Monroe, Programmmanager TruVenue
chris.monroe@incontrolsim.com
+1 (313) 204-1705
Gary Gardner, Vizepräsident für Nordamerika
gary.gardner@incontrolsim.com
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