Die Revolution der digitalen Zwillinge: Die Neugestaltung des Flughafenmanagements

Die Revolution der digitalen Zwillinge: InControl und seine Geschäftspartner gestalten das Flughafenmanagement neu

Die sich wandelnde Luftfahrtlandschaft

Die weltweite Luftfahrtbranche erholt sich rasant und erreicht wieder das Niveau vor der Pandemie, und für die Zukunft wird ein weiteres Wachstum prognostiziert. In Nordamerika geht die FAA davon aus, dass der gewerbliche Flugverkehr in den USA jährlich um konstante 2,6 % wachsen und bis 2033 die Marke von 1 Milliarde Passagieren überschreiten wird. Der Dubai International Airport bereitet sich unterdessen darauf vor, bis 2026 jährlich über 90 Millionen Passagiere abzufertigen, was die Rolle des Nahen Ostens als zentralen globalen Knotenpunkt weiter stärkt.

Auf der anderen Seite des Pazifiks ist Chinas Luftverkehrsmarkt auf dem besten Weg, bis 2035 zum weltweit größten zu werden, wobei sich die Passagierzahlen im Vergleich zum Niveau vor der Pandemie verdreifachen werden. Europa rechnet trotz seiner ausgereiften Infrastruktur bis 2040 mit einem Anstieg des Flugverkehrs um 50 % – was Herausforderungen für die ohnehin schon überlasteten Einrichtungen mit sich bringt. Auch Lateinamerika verzeichnet ein beispielloses Wachstum. Mexiko beispielsweise wird sein Passagieraufkommen bis 2043 voraussichtlich auf 137 Millionen verdoppeln.

Doch diese Expansion ist nicht ohne Herausforderungen. Die Luftfahrtbranche befindet sich im Wandel: Der Übergang zur Netto-Null-Emissionsbilanz, das Aufkommen von Elektroflugzeugen und fortschrittlicher Luftmobilität sowie eine neue Ära der Passagiererwartungen – all dies erfordert ein intelligenteres und agileres Flughafenmanagement.

Die Notwendigkeit strategischer Agilität

Flughafenbetreiber müssen eine neue Art strategischer Flexibilität an den Tag legen, um diesen sich wandelnden Anforderungen gerecht zu werden. Das bedeutet, nicht nur auf Veränderungen zu reagieren, sondern ihnen einen Schritt voraus zu sein:

  • Sie müssen den Kapazitätsbedarf in allen Betriebsbereichen vorausschauend einschätzen und sicherstellen, dass sie auf schwankende Fahrgastzahlen vorbereitet sind.
  • Wenn es zu Störungen kommt – sei es aufgrund von Wetterbedingungen, Sicherheitsvorfällen oder Personalmangel –, müssen sich Flughäfen schnell und effizient darauf einstellen, um Verspätungen so gering wie möglich zu halten.
  • Flughäfen können nicht mehr isoliert betrieben werden. Die Koordinierung auf Netzwerkebene – statt der Optimierung einzelner Einrichtungen – wird entscheidend sein, um einen reibungslosen weltweiten Reiseverkehr aufrechtzuerhalten.
  • Erfolgreich sein werden jene Flughäfen, die sich kontinuierlich weiterentwickeln und Echtzeitdaten nutzen, um ihre Betriebsabläufe zu optimieren.

Von reaktiv zu proaktiv: Ein datengestützter Ansatz für das Flughafenmanagement

Stellen Sie sich einen Flughafen vor, an dem jede Entscheidung – sei es in Bezug auf den Passagierfluss, die Gepäckabfertigung oder die Sicherheitskontrollen – auf Echtzeitdaten basiert. Anstatt auf auftretende Probleme zu reagieren, erkennen Flughafenmanager Engpässe bereits im Vorfeld. Verspätungen werden minimiert, das Personal wird effizient eingesetzt und die Reise der Passagiere verläuft reibungslos.

Das ist der Effekt des Total Airport Management (TAM), das durch die Digital-Twin-Technologie unterstützt wird. Durch die Integration von Echtzeitdaten aus dem Flugfeld-, Landbereichs- und Terminalbetrieb können Flughäfen von einem fragmentierten Ansatz zu einem einheitlichen, datengestützten Ökosystem übergehen.

Mithilfe von Predictive Analytics kann ein Flughafen potenzielle Engpässe – sei es an den Sicherheitskontrollen oder bei der Einreisekontrolle – vorhersehen und diese beheben, noch bevor die Passagiere überhaupt ein Problem bemerken. Durch Szenariomodellierung können Betreiber verschiedene Strategien in einer risikofreien virtuellen Umgebung testen und so bewerten, wie sich Änderungen bei der Personalbesetzung oder der Zuweisung von Gates auf die Effizienz auswirken könnten.

Funktionsübergreifende Teams entwickeln ein gemeinsames Situationsbewusstsein und stellen so sicher, dass vom Kontrollturm bis zum Check-in-Schalter alle auf dieselben betrieblichen Ziele hinarbeiten. Leistungsindikatoren werden kontinuierlich überwacht, wodurch die Flughafenleitung auf die übergeordneten strategischen Ziele ausgerichtet wird.

Die nahtlose Reise: Außergewöhnliche Passagiererlebnisse gestalten

Für die Fluggäste von heute reicht Effizienz allein nicht mehr aus – sie wünschen sich ein nahtloses, stressfreies Erlebnis, von der Buchung ihres Fluges bis zur Ankunft am Zielort. Doch was bedeutet das eigentlich?

Stellen Sie sich einen Passagier vor, der an einem großen internationalen Flughafen ankommt. Anstelle langer Warteschlangen durchläuft er dank biometrischer Identifizierung zügig die Sicherheitskontrolle. Sein Gepäck wird in Echtzeit über eine App verfolgt, was ihm die Gewissheit gibt, dass es an seinem Endziel ankommen wird. Ein intelligentes Wegeleitsystem führt ihn intuitiv durch den Flughafen und erspart ihm die Verwirrung, die bei der Orientierung in einem komplexen Terminal sonst entstehen würde.

Die Wartezeit wird zu einer Zeit, die einen Mehrwert bietet – statt Frust genießen die Passagiere gut gestaltete Lounges, individuelle Einkaufsmöglichkeiten und auf ihre Interessen zugeschnittene Unterhaltungsangebote. Selbst bei Betriebsstörungen gewährleisten die Flughäfen die Servicequalität durch proaktive Umbuchungen und sofortige Kommunikation.

Digital-Twin-Simulation für Flughäfen: Ein Meilenstein in der Entscheidungsfindung

Um dieses nahtlose Erlebnis zu verwirklichen, benötigen Flughäfen leistungsstarke Tools, mit denen sie jedes Szenario vorhersagen und sich darauf vorbereiten können. Hier kommt die Digital-Twin-Simulation von InControl ins Spiel.

Mit über 26 Jahren Erfahrung im Flughafenbetrieb bietet InControl eine hochmoderne Simulationsplattform, mit der Flughafenbetreiber jeden Aspekt ihres Ökosystems testen, visualisieren und optimieren können, bevor sie Investitionen in der Praxis tätigen.

Mithilfe von historischen Daten, Echtzeit-Eingaben und Vorhersagealgorithmen bietet dieser digitale Zwilling eine risikofreie Umgebung, in der Änderungen vor ihrer Umsetzung getestet werden können. Ob Gepäckabfertigung, Grenzkontrolle, Frachtabfertigung oder multimodaler Transport – die Plattform sorgt dafür, dass Flughäfen mit maximaler Effizienz arbeiten.

Wichtigste Funktionen:

Umfassende Systemmodellierung
Digitale Darstellungen aller Flughafensubsysteme ermöglichen die Simulation komplexer Wechselwirkungen, beispielsweise wie sich der Passagierstrom auf die Gepäckabfertigung auswirkt oder wie sich infrastrukturelle Einschränkungen auf die Umschlagzeiten auswirken

Vorausschauende Szenarioplanung
Durch die Analyse historischer Trends und Echtzeitdaten können Flughäfen die Auswirkungen von Betriebsstrategien vor deren Umsetzung prognostizieren.

Ressourcenoptimierung
Flughäfen können Personalbesetzung, Ausrüstungseinsatz und Anlagennutzung genau abstimmen, um ein Gleichgewicht zwischen betrieblicher Effizienz und Passagierkomfort herzustellen.

Bereit für die Zukunft
Mit dieser Technologie können Flughäfen ihre Effizienz sicher steigern, Kosten senken und die Zufriedenheit der Passagiere verbessern – und sich gleichzeitig auf die Zukunft vorbereiten.

Die Stärke integrierter Fachkompetenz: „
“ – Ein kooperativer Ansatz zur Bewältigung komplexer Herausforderungen

Bei der Transformation des Flughafenbetriebs geht es nicht nur um Technologie – es bedarf auch der richtigen Kombination aus Fachwissen. Aus diesem Grund hat sich InControl Enterprise Dynamics mit Boosten Consultancy, EDUMATECH und Mijksenaar zusammengeschlossen und so ein starkes Team gebildet, das folgende Kompetenzen vereint:

InControl

Modernste Simulationstechnologie

Boosten Consultancy

Strategische Beratung zur Abstimmung der Erkenntnisse aus dem Digital Twin auf die Unternehmensziele

Mijksenaar

Nutzerorientiertes Design zur Optimierung des Passagierflusses und der Benutzerfreundlichkeit des Flughafens

Gemeinsam bietet diese Partnerschaft sowohl datengestützte Erkenntnisse als auch Unterstützung bei der strategischen Entscheidungsfindung und stellt so sicher, dass jede Veränderung sowohl der betrieblichen Effizienz als auch der Nutzererfahrung zugutekommt.

Auf operativer Ebene ermöglichen es Echtzeitdaten in Verbindung mit Vorhersagemodellen den Flughäfen, die Dienstpläne des Personals, den Einsatz von Ausrüstung und die Nutzung der Anlagen kontinuierlich anzupassen – und so sicherzustellen, dass die Ressourcen dort eingesetzt werden, wo sie am dringendsten benötigt werden.

Und vor allem wird dabei der menschliche Aspekt nie aus den Augen verloren. Ob es nun darum geht, intuitive Wegeleitsysteme zu entwerfen, effiziente Arbeitsumgebungen für das Flughafenpersonal zu schaffen oder Interessengruppen in die langfristige Planung einzubeziehen – dieser Ansatz stellt sicher, dass Flughäfen trotz ihrer zunehmenden Komplexität weiterhin den Menschen in den Mittelpunkt stellen.

Der Weg in die Zukunft: Die Flughäfen von morgen schon heute bauen

Da Flughäfen weltweit unter zunehmendem Druck stehen, zu expandieren, ihre Nachhaltigkeit zu steigern und das Passagiererlebnis zu verbessern, bietet die Digital-Twin-Technologie eine bahnbrechende Lösung. Durch den Einsatz fortschrittlicher Simulationen, strategischer Beratung und menschenzentrierten Designs können Flughafenbetreiber Anlagen errichten, die nicht nur effizient und rentabel sind, sondern sich auch an die sich ständig ändernden Anforderungen der Zukunft anpassen lassen.

Durch interdisziplinäre Zusammenarbeit und modernste Technologie gestalten InControl und seine Partner die Flughäfen der nächsten Generation – Flughäfen, die Menschen nahtlos mit ihren Reisezielen verbinden und ihnen dabei außergewöhnliche Erlebnisse bieten.

Kontaktdaten

Wenn Sie mehr darüber erfahren möchten, wie die Digital-Twin-Technologie und das ganzheitliche Flughafenmanagement Ihren Flughafenbetrieb verändern können, wenden Sie sich an unsere Experten:

Frank van Poeteren
InControl Enterprise Dynamics
Frank.van.Poeteren@incontrolsim.com

Geert Boosten
Boosten Consultancy
Geert.Boosten@boostenconsultancy.nl

Aad Kalkman
Mijksenaar
Kalkman@mijksenaar.com

Enterprise Dynamics 10.6.1

Wir stellen Enterprise Dynamics® 10.6.1 vor: Entdecken Sie die Neuheiten

Wir freuen uns, die neueste Version unserer Digital-Twin-Simulationssoftware, Enterprise Dynamics® 10.6.1, ankündigen zu dürfen.

Enterprise Dynamics® ist die führende Simulationssoftware für Materialfluss, Logistik, Lagerhaltung und Fertigung. Sie spielt in allen Projektphasen – vom Entwurf über die Umsetzung bis hin zum Betrieb – eine entscheidende Rolle.

Mit Enterprise Dynamics® gewinnen Sie wertvolle Erkenntnisse, die Ihnen fundierte Entscheidungen erleichtern. Die Lösung ermöglicht es Ihnen, Business Cases auf der Grundlage der tatsächlichen Daten Ihres Unternehmens zu erstellen. Nutzen Sie die 3D-Visualisierungsfunktionen, um Systeme zu optimieren, die Auswirkungen verschiedener Szenarien aufzuzeigen und Entscheidungen auf anschauliche Weise zu vermitteln. Unsere Software ist darauf ausgelegt, Sie bei der effektiven Bewältigung einer Vielzahl von Herausforderungen zu unterstützen.

In Version 10.6.1 haben wir neue technische Funktionen eingeführt und die Benutzerfreundlichkeit verbessert, um Arbeitsabläufe zu optimieren und die Modellerstellung zu beschleunigen.

Wichtigste Funktionen von Enterprise Dynamics® 10.6.1:
  1. Debugger an Code-
    starten Das Debuggen ist jetzt noch effizienter. Sie können den Debugger nun direkt an einer bestimmten Code- starten, ohne ihn manuell aktivieren zu müssen. Fügen Sie einfach den Befehl „EnterDebugger“ mit dem Parameter 1 oder „True“ ein, und der Debugger wird automatisch aktiviert, sobald der Code ausgeführt wird. Ohne Parameter wird der Debugger nur ausgeführt, wenn er bereits aktiv ist.

  2. Anpassbare Kanalgröße
    Um die Benutzerfreundlichkeit auf hochauflösenden Monitoren zu verbessern, lässt sich nun die Größe der Kanäle, die Atome miteinander verbinden, anpassen. Diese Verbesserung erleichtert das Verbinden von Kanälen erheblich und bietet mehr Präzision und Flexibilität.
  1. Automatisches Speichern und Laden der Interact-
    Optimieren Sie Ihren Arbeitsablauf durch die Möglichkeit, Ihre Interact-Konfigurationen automatisch zu speichern und zu laden. Wenn diese Option in den Einstellungen aktiviert ist, werden die Interact-Daten zusammen mit Ihrem Simulationsmodell als .4DSi-Datei gespeichert. Beim Laden des Modells wird Interact automatisch neu geladen. Darüber hinaus lassen sich .4DSi-Dateien problemlos in anderen Modellen wiederverwenden, indem Sie mit der rechten Maustaste auf die Registerkarte klicken und die gewünschte Datei über „Registerkarten laden“ auswählen.

Weitere Informationen zu diesen neuen Funktionen und weiteren Verbesserungen finden Sie im Dokument „Release Highlights“ (PDF).

Erleben Sie Enterprise Dynamics® 10.6.1:

Möchten Sie erfahren, wie Enterprise Dynamics® Ihre Geschäftsabläufe optimieren und Mehrwert für Ihre Kunden schaffen kann?

Wenden Sie sich noch heute an unser Team, um mehr zu erfahren, oder testen Sie die Software selbst, indem Sie die kostenlose Testversion herunterladen. Entdecken Sie die Möglichkeiten von Enterprise Dynamics® und erfahren Sie, wie die Software Ihre Entscheidungsprozesse verändern kann.

Wenn Sie weitere Informationen wünschen oder die Software in Aktion sehen möchten, kontaktieren Sie uns bitte und vereinbaren Sie einen Termin für eine Vorführung.

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Wie die Wageningen University & Research Simulationssoftware in die Lehre integriert

Wie die Wageningen University & Research Simulationssoftware in die Lehre integriert

Letzte Woche hatten wir das Vergnügen, Rene Haijema, außerordentlicher Professor an der Wageningen University & Research (WUR), bei uns zu begrüßen. Rene ist außerordentlicher Professor für Business Analytics (Data Science & Operations Research) und hat ein starkes Interesse an praxisorientierter und wissenschaftlicher Forschung, die darauf abzielt, Geschäftsprozesse und -entscheidungen durch quantitative, datengestützte und modellbasierte Forschung zu verbessern. Er erläuterte den Einsatz quantitativer Methoden (maschinelles Lernen, Optimierung und Simulation) zur Bewertung und Verbesserung des (Lebensmittel-)Lieferkettenmanagements und insbesondere der Bestandsverwaltung.

In seinem aufschlussreichen Vortrag erläuterte er, wie er unsere Enterprise Dynamics® Software zur diskreten Ereignissimulation in seine Lehrveranstaltungen integriert. Das InControl-Team war beeindruckt von den Fallbeispielen aus der Praxis, die er vorstellte – aus Branchen wie der Lebensmittelindustrie, der Landwirtschaft, der Pharmabranche und der Hafenlogistik –, und die verdeutlichten, wie er den Studierenden sowohl theoretisches Wissen als auch praktische Erfahrung bei der Simulation komplexer Systeme vermittelt. Diese praktischen Fähigkeiten sind unerlässlich, um die Studierenden auf ihre zukünftige berufliche Laufbahn vorzubereiten. Rene erwies sich als echter Botschafter der WUR.

Die Wageningen University and Research (WUR) ist eine weltweit renommierte Einrichtung, die sich auf Biowissenschaften, Landwirtschaft und Umweltwissenschaften spezialisiert hat. Die in den Niederlanden ansässige Universität ist für ihre bahnbrechende Forschung und Lehre in Schlüsselbereichen wie Lebensmittelproduktion, nachhaltige Landwirtschaft, Klimawandel und Biodiversität bekannt. Die WUR ist die nachhaltigste Universität der Welt und wird (von den Studierenden) seit 18 Jahren in Folge als beste Universität der Niederlande bewertet. Die Mission der WUR besteht darin, die Lebensqualität durch wissenschaftliche Innovation und interdisziplinäre Zusammenarbeit mit den Akteuren im Wageninger Raum zu verbessern.

Im Anschluss an die Präsentation sprach Rene mit unserer Leiterin für Forschung und Ausbildung, Nienke Valkhoff, unserem CCO Frank Van Poeteren und dem ERS-Entwicklungsteam (Enterprise Resource Simulator), um unsere Simulationsplattform der nächsten Generation, ERS, zu erörtern. Die ERS-Plattform kann Multithread-Simulationen durchführen und beseitigt damit die bisherigen Hindernisse (die erforderliche Rechenleistung und Zeit). Diese neue Plattform ist multiformalistisch, unterstützt Multithread-Simulationen und bietet Mehrsprachenunterstützung, was spannende Möglichkeiten für die Zukunft der Simulationstechnologie eröffnet.

Wir sind stolz darauf, dass Enterprise Dynamics® eine Schlüsselrolle im Bildungsbereich spielt und durch unsere Simulationssoftwarelizenzen, Tutorials, Videos, Fallstudien und Gastvorträge dazu beiträgt, die nächste Generation von Fachkräften zu formen. Damit unterstützen wir weiterhin die akademische und berufliche Weiterentwicklung.

Weitere Informationen finden Sie unter:

Die Transformation der Fertigung durch Daten: Das Projekt „Digitale Fabrik der Zukunft“ (DFOF)

Die Transformation der Fertigung durch Daten: Das Projekt „Digitale Fabrik der Zukunft“

InControl ist stolz darauf, einen Beitrag zum Projekt „Digital Factory of the Future“ (DFoF) zu leisten. Das Projekt zielt darauf ab, Erkenntnisse zu gewinnen und nachzuweisen, dass durch datengestützte Initiativen Verbesserungen bei der Umsetzung innerhalb der Fabrik erzielt werden können. Es wird in einem Konsortium aus mehreren Unternehmen, darunter KMWE, IJssel, De Cromvoirtse, Omron und Neways, sowie den akademischen Einrichtungen TU/e und Fontys und Forschungseinrichtungen wie TNO durchgeführt.

In der sich ständig weiterentwickelnden Fertigungslandschaft erweist sich das Projekt „Digital Factory of the Future“ (DFoF) als innovative Initiative, die darauf abzielt, traditionelle Produktionsprozesse mithilfe von Daten zu transformieren. Im Mittelpunkt des DFoF-Projekts steht ein visionäres Konzept, das das Potenzial birgt, die Speicherung, Nutzung und den Austausch von Daten innerhalb von Fertigungsökosystemen grundlegend neu zu gestalten.

Um das Potenzial für Unternehmen aufzuzeigen, hat das Multi-Agenten-System (MAS) in Kombination mit dem International Data Space (IDS) in einer Simulationsumgebung demonstriert, getestet und visualisiert. InControl fördert diese Forschung und wird einen Master- und einen Bachelor-Studierenden, einen Doktoranden sowie Forscher der Fontys ausbilden und unterstützen, um die Simulation in Enterprise Dynamics® – der Software von InControl für digitale Zwillinge – zu erstellen.

Das Projekt
“ Das Projekt „Digital Factory of the Future“ (DFoF) zielt darauf ab, einen digitalen Zwilling als Blaupause zu entwickeln, einschließlich der notwendigen Bausteine für eine bessere Speicherung und Nutzung von Daten.

Diese Daten können genutzt werden, um Verbesserungen innerhalb des Werks umzusetzen, die von den Produktionsprozessen bis hin zur gesamten Planung der Lieferkette reichen. Das Ziel des Blueprints „Digital Twin“ besteht zudem darin, offene Standards zu nutzen und zu entwickeln, um Daten innerhalb von Unternehmen und zwischen Unternehmen auszutauschen. Beispiele für solche offenen Standards sind das „Smart Connected Supplier Network“ (SCSN), Asset Administration Shells (AAS) und der International Data Space (IDS).

Die Grundlage für diese Digitalisierung von Daten bildet eine digitale Nachbildung der Fabrik, in der die (Inter-)Aktivität von Prozessen, Gütern, Maschinen, Lagerbeständen und Mitarbeitern präzise erfasst und getestet werden kann. InControl ist ein führender Anbieter von Spezialsoftware für die Erstellung und Speicherung solcher Digital Twins von Fabriken.

Ein wichtiger Aspekt des Projekts besteht zudem darin, (potenziellen) Unternehmen aufzuzeigen, wie neue datengestützte Initiativen dazu beitragen können, verschiedene KPIs unternehmensweit zu verbessern, beispielsweise durch die Verknüpfung von Daten und Simulationen, um die Flexibilität von Produktionssystemen zu erhöhen.

Ein Beispiel hierfür ist der Einsatz eines MAS, bei dem Agenten anhand der im Fertigungsbereich gesammelten Daten autonom aus ihrer Umgebung lernen, um den Produktionsplanungs- und -terminierungsprozess zu verbessern sowie die Anlagen im Fertigungsbereich zu steuern. Die Ergebnisse dieses Projekts haben sich bereits als vielversprechend erwiesen. Um das Potenzial für Unternehmen aufzuzeigen, ist ein hochmoderner Digital Twin (Simulation und Visualisierung) erforderlich, der die vorgeschlagene MAS-Planungs- und Steuerungslösung für eine (reale) Fertigungsumgebung nutzt. Enterprise Dynamics®, die Software von InControl, eignet sich ideal für den Aufbau eines solchen Digital Twins.

Ein Digital Twin bietet zahlreiche Vorteile:

Analyse der Umsetzung verschiedener „Was-wäre-wenn“-Szenarien (d. h. Experimente in der Fertigung, ohne dass diese in der Praxis umgesetzt werden müssen)

Steigerung von Effizienz und Produktivität durch die Simulation neuer Planungsansätze und Aufzeigen möglicher Ineffizienzen

Zeigt die Echtzeit-Situation in der Fertigung an und bietet eine verbesserte Möglichkeit, Rückmeldung zum Status in der Fertigung zu geben.

Insgesamt kann die vorgeschlagene Lösung Unternehmen dabei helfen, die Bedeutung der Digitalisierung einer Fabrik oder einer Produktionsanlage zu verstehen und deutlich zu machen, welche Vorteile ein solcher Digital Twin mit sich bringen kann.


Ergebnisse:
InControl unterstützt die Studierenden und Forscher bei diesem Abschlussarbeitsprojekt durch die Bereitstellung seiner führenden Software zur Schaffung einer digitalen Fabrik. Darüber hinaus wird InControl die Studierenden aktiv schulen, anleiten und dabei unterstützen, ein zuverlässiges Digital-Twin-Modell des DFoF zu erstellen. Die Ergebnisse des Forschungsprojekts werden ab dem nächsten Jahr vorgestellt.

InControl ist ein zuverlässiger und proaktiver Partner in zahlreichen gemeinsamen Forschungsprojekten, die InControl zudem fördert oder in die das Unternehmen investiert. InControl leistet einen Beitrag zur Wissenschaft durch die Bereitstellung kostenloser Softwarelizenzen für die Nutzung seiner führenden Simulationssoftware. Darüber hinaus unterstützen wir Studierende und Professoren mit Gastvorträgen, vorgefertigten Studienaufgaben, Schulungen und Support bei der Nutzung unserer Software sowie unserer langjährigen Erfahrung in der Erstellung und Durchführung von Simulationen.

Wenden Sie sich bitte an Dr. Nienke Valkhoff unter research@incontrolsim.com, wenn Sie einen zuverlässigen Digital Twin für Forschung, Lehre oder Ihre Abschlussarbeit benötigen.

Wenn Sie Digital Twins für Ihr Unternehmen konzipieren, integrieren und in Betrieb nehmen möchten, wenden Sie sich bitte an uns.

Lassen Sie sich von anderen Forschungsprojekten inspirieren

InControl erhält die Zertifizierung nach ISO 9001

InControl erhält die Zertifizierung nach ISO 9001

Wir freuen uns, bekannt geben zu dürfen, dass InControl Enterprise Dynamics offiziell die Zertifizierung nach ISO 9001 erhalten hat. Dieser Meilenstein unterstreicht unser Engagement für Qualität und kontinuierliche Verbesserung.

Warum eine ISO-Zertifizierung?

Die Zertifizierung nach ISO 9001 unterstreicht unser Engagement, stets Produkte und Dienstleistungen zu liefern, die die Erwartungen unserer Kunden erfüllen und übertreffen. Dies wird nun offiziell vom TÜV Nord, einer weltweit anerkannten ISO-Zertifizierungsgesellschaft, bestätigt. Damit bekräftigen wir unser Bekenntnis zur Qualität unserer Digital-Twin-Software und -Dienstleistungen, setzen hohe Maßstäbe an die Professionalität und schaffen eine solide Grundlage für zukünftiges Wachstum.

Rückmeldung von TÜV NORD Nederland:

Neben dieser Anerkennung erhielt InControl auch positives Feedback vom leitenden Auditor:

„Was diese Prüfung so interessant machte, war die Verbindung zwischen Technologie und deren Auswirkungen auf die Sicherheit und Nachhaltigkeit von Logistikprozessen und Personenverkehr. Es war inspirierend zu sehen, wie Kunden die Software nutzen, um ihre Effizienz zu steigern, aber auch Risiken zu verringern und ein sichereres Umfeld für die Menschen zu schaffen.

Mir wurde erklärt, wie die Software verschiedene Szenarien simuliert, die von logistischen Abläufen in Verteilzentren bis hin zur Planung des öffentlichen Nahverkehrs und von Großveranstaltungen reichen. Die Mitarbeiter, mit denen ich gesprochen habe, waren sehr kompetent und engagiert. Sie waren begeistert davon, welchen Beitrag ihr Produkt zur Verbesserung der Sicherheit und Nachhaltigkeit wichtiger Infrastrukturen leistet.

Zudem zeigten sie sich offen und bereit, ihr Wissen weiterzugeben. Während der Vorführung erklärten sie geduldig, wie die Software funktioniert, wie sie verschiedene Szenarien simuliert und wie sie Unternehmen dabei helfen kann, potenzielle Risiken zu erkennen und zu bewältigen. Die Bereitschaft des Teams, Erkenntnisse zu teilen und gemeinsam an kontinuierlichen Verbesserungen zu arbeiten, machte das Audit nicht nur informativ, sondern auch angenehm.

 Insgesamt ergab sich daraus eine positive Bewertung. Es wurde ein guter Anfang gemacht, und nun besteht die Herausforderung darin, diesen Kurs beizubehalten. Ein effektives Managementsystem ist flexibel genug, um sich an veränderte Anforderungen und Rahmenbedingungen anzupassen und gleichzeitig in allen Bereichen der Geschäftstätigkeit Konsistenz und Qualität zu gewährleisten. Ich freue mich auf das nächste Audit im Sinne einer kontinuierlichen Verbesserung.“

– Zitat von Stacey Martodikromo, leitende Auditorin, TÜV Nederland –

Für unsere bestehenden und zukünftigen Kunden stellt dieses Qualitätssiegel einen objektiven „Vertrauensbeweis“ für unsere Arbeit dar. Darüber hinaus erweitert es unseren Markt, da wir nun auch Kunden bedienen können, die eine ISO-Zertifizierung verlangen.  

Wir beiInControl sind davon überzeugt, dass Qualität der Grundstein für die Zufriedenheit unserer Kunden und Geschäftspartner ist. Diese Zertifizierung ist eine offizielle und externe Bestätigung unserer operativen Exzellenz, die auf einem soliden Qualitätsmanagementsystem basiert.

Wir möchten unserem Team unseren Dank für die Professionalität und das Engagement aussprechen, die es während des gesamten Zertifizierungsprozesses unter Beweis gestellt hat. Nicht zuletzt möchten wir unseren Kunden und Geschäftspartnern für ihr anhaltendes Vertrauen und ihre Zusammenarbeit danken und freuen uns auf eine noch intensivere Zusammenarbeit mit Ihnen.

Marcia Konings vom TÜV NORD Nederland überreicht offiziell das ISO 9001-Zertifikat.

ISO

Die Internationale Organisation für Normung (ISO) ist eine weltweit anerkannte Organisation, die internationale Normen entwickelt und veröffentlicht. Die Norm ISO 9001 befasst sich speziell mit Qualitätsmanagementsystemen und legt Kriterien fest, anhand derer Organisationen ihr Engagement für die Bereitstellung hochwertiger Produkte und Dienstleistungen unter Beweis stellen können.

www.iso.org

TÜV NORD Niederlande

TÜV NORD ist ein Anbieter von technischen und betriebswirtschaftlichen Dienstleistungen, der sich auf unabhängige Begutachtungen wie beispielsweise das Zertifizierungsverfahren nach ISO 9001 spezialisiert hat. Seit 1981 setzt sich das Unternehmen für Sicherheit, Qualität, Zuverlässigkeit und Umweltschutz in Unternehmen, Behörden und der Gesellschaft ein.

www.tuv.nl

Enterprise Dynamics 10.6 ist jetzt verfügbar

Enterprise Dynamics® 10.6 ist jetzt erhältlich!

Wir freuen uns, die neueste Version unserer Digital-Twin-Simulationssoftware, Enterprise Dynamics® 10.6, ankündigen zu dürfen.

Enterprise Dynamics® ist die führende Simulationssoftware für Materialfluss, Logistik, Lagerhaltung und Fertigung. Sie spielt in allen Projektphasen – vom Entwurf über die Umsetzung bis hin zum Betrieb – eine entscheidende Rolle.

Mit Enterprise Dynamics® gewinnen Sie wertvolle Erkenntnisse, die Ihnen fundierte Entscheidungen erleichtern. Die Lösung ermöglicht es Ihnen, Business Cases auf der Grundlage der tatsächlichen Daten Ihres Unternehmens zu erstellen. Nutzen Sie die 3D-Visualisierungsfunktionen, um Systeme zu optimieren, die Auswirkungen verschiedener Szenarien aufzuzeigen und Entscheidungen auf anschauliche Weise zu vermitteln. Unsere Software ist darauf ausgelegt, Sie bei der effektiven Bewältigung einer Vielzahl von Herausforderungen zu unterstützen.

In dieser neuesten Version haben unsere Entwickler intensiv daran gearbeitet, neue technische Funktionen einzuführen und die Benutzerfreundlichkeit zu verbessern. Diese Verbesserungen optimieren Ihren Arbeitsablauf und ermöglichen eine schnellere Modellerstellung.

Zu den wichtigsten Highlights gehören:
  • Wir stellen den Funktionseditor von Atom vor:
    Funktionen exportieren und importieren. Übertragen Sie Funktionen ganz einfach zwischen Modellen, sparen Sie Zeit und verbessern Sie die Zusammenarbeit.

  • Verbesserte Verfügbarkeit der Produkttabelle
    Dank der aktualisierten Förderbandfunktionalität unter Verwendung von Datencontainern können Sie nun wichtige Informationen in der Produkttabelle speichern, ohne dabei durch das Verhalten des Förderbands eingeschränkt zu sein.
  • Verbesserte Verarbeitung von Benutzerereignis-Codes:
    Wir haben das System so erweitert, dass der Benutzerereignis-Code beim Zurücksetzen überprüft und wiederhergestellt wird. Fehlerfreie Codes werden wie vorgesehen wiederhergestellt, während etwaige Fehler zur einfachen Fehlersuche angezeigt werden.
  • Verbesserungen bei „Node Atom“:
    Passen Sie die Entfernungen für jeden Knoten individuell an, um die Übersichtlichkeit und Flexibilität bei der Netzwerkeinrichtung zu verbessern. Wechseln Sie ganz einfach zwischen benutzerdefinierten und physikalischen Entfernungen, um die Benutzerfreundlichkeit zu optimieren.

Um einen umfassenden Überblick über die Funktionen der Version Enterprise Dynamics® 10.6 zu erhalten, laden Sie bitte das Dokument mit den wichtigsten Neuerungen dieser Version herunter.

Möchten Sie mehr über die Funktionen von Enterprise Dynamics® erfahren und wissen, wie Ihr Unternehmen und Ihre Kunden davon profitieren können? Nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf oder testen Sie unsere Software kostenlos.

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Digital-Twin-Software trägt zum Lager der Zukunft bei

Digital-Twin-Software trägt zum Lager der Zukunft bei

Lagerhäuser und Distributionszentren stehen vor großen Herausforderungen. Während der Pandemie stieg die Nachfrage der Verbraucher exponentiell an; die Verbraucher erwarteten kurze Lieferzeiten, eine hohe Produktverfügbarkeit, Flexibilität sowie vielfältige Liefer- und Rückgabemöglichkeiten. Um diesen Erwartungen in dieser Zeit gerecht zu werden, begannen die Unternehmen, größere Lagerbestände aufzubauen. Nun gibt es große Lagerbestände, doch die Nachfrage sinkt infolge der hohen Inflation.

Die globale Lieferkette musste sich schnell an Veränderungen in der Nachfrage anpassen. Automatisierung kann dazu beitragen, sicherere und produktivere Abläufe zu schaffen und die Fähigkeit zu verbessern, auf rasche Veränderungen der Nachfrage zu reagieren. Lagerhäuser haben sich als entscheidende Engpässe in der Lieferkette erwiesen. Daher sind Optimierung und Effizienz in dieser Branche von großer Bedeutung.

Um diesen Erwartungen gerecht zu werden, müssen Lager intelligenter, schneller und flexibler werden – doch wie lässt sich Ihr Lager auf die Zukunft vorbereiten? Das Versprechen einer blitzschnellen Auftragsabwicklung veranlasst Unternehmen mit eigenen Lagern dazu, sich mit der Digital-Twin-Technologie auseinanderzusetzen. Diese ermöglicht es ihnen, die Betriebsumgebung nachzubilden und Experimente durchzuführen, um zu erfahren und zu verstehen, wie diese optimiert werden kann und wie neue Technologien eingeführt werden können.

Bis 2025 könnten 50 % der Arbeitstätigkeiten durch Prozessoptimierung und -visualisierung der nächsten Generation ersetzt werden. Anwendungen werden beispielsweise durch Robotisierung – Roboter, Cobots (kollaborative Roboter) und RPA (Robotic Process Automation) – sowie durch Prozessvirtualisierung mittels Digital Twins und KI beeinflusst (Bericht von McKinsey & Company: „Top Trends in Tech“, 2020). Wir betrachten Simulation als untrennbaren Bestandteil der KI, der Visionen, (historische) Daten, Algorithmen und Annahmen kombiniert, um Einblicke zu gewinnen und damit die Prozesse in der Lieferkette in den Griff zu bekommen.

Die Simulationsmodellierung ist eine leistungsstarke Methode zur Konzeption, Planung und Optimierung von Lagerabläufen. Durch die Erstellung eines digitalen Zwillings eines Lagers können Unternehmen bestehende und neue Lagerabläufe entwerfen, simulieren und testen, darunter (halb-)automatische Kommissionierung, Batch-Algorithmen, Bestandszuordnung, Verwaltung von (leeren) Transportbehältern, Nachverfolgung von Zwischenlagern sowie die virtuelle Regalbelegung.

Die Herausforderung besteht darin, einen möglichst effizienten Lagerbetrieb zu erreichen. Simulationsmodelle können bei der Auswahl des besten Kommissioniermoduls, der besten Förder- und Sortiersysteme oder automatisierten Lager- und Entnahmesysteme (ASRS) helfen. Mithilfe von Simulationssoftware können Lagerleiter problemlos für Spitzenzeiten planen und feststellen, wann diese Spitzenzeiten auftreten. Durch die Integration des Lagerverwaltungssystems (WMS) in das Simulationsmodell können Bestandsdaten für präzise Simulationsstudien genutzt werden.

Fragen, die sich mithilfe von Digital-Twin-Software leicht beantworten lassen, sind:

  • Wie geht man mit Kapazitätsengpässen sowohl im Betrieb als auch bei der Planung um?
  • Wie viele zusätzliche Schichten und/oder Ressourcen werden benötigt?
  • Wie viel Überkapazität nehmen Sie im restlichen Jahr in Kauf, um Ihren Spitzentag bewältigen zu können? Lassen Sie beispielsweise ein ganzes Stockwerk ein ganzes Jahr lang leer stehen, das Sie dann nur während Ihrer Spitzenzeit nutzen? Wie und wann soll dieses Stockwerk belegt werden? Welche Maßnahmen sind zu ergreifen, um einen ausreichenden Lagerbestand sicherzustellen?
  • Was tun Sie, wenn ein Teil Ihres Systems ausfällt (Notfall)?
  • Wie lang sind die Vorlaufzeiten, und sind sie kurz und stabil genug, um die Produktsicherheit beispielsweise bei gekühlten Lebensmitteln zu gewährleisten?
  • Was ist der Grund für die Einführung eines Shuttle-Systems und von Robotern?
  • Wie lassen sich Ihre eigenen Geräte sowie die vonDrittanbietern, Ihr Personal und Ihre Logistik optimieren?

Aus der Perspektive der Simulation können Manager Einblicke in den Betriebsablauf gewinnen. Wie sieht die Leistung an einem Spitzentag bzw. in einer Spitzenzeit aus? Welche zusätzlichen Dynamiken bringen Spitzentage mit sich? Beispielsweise können während Sonderangeboten am Black Friday Kundenströme auftreten, die normalerweise nie zu beobachten wären. Wie lässt sich diesen Herausforderungen begegnen?

Enterprise Dynamics® ist eine leistungsstarke und robuste Softwareplattform, die einen Digital Twin bereitstellt, mit dem Sie eine Lösung sicher erproben können, ohne den täglichen Betrieb zu beeinträchtigen. Durch die Verwendung eines virtuellen Modells zur Validierung und Visualisierung aktueller und zukünftiger Betriebsabläufe lassen sich Optimierungen und Innovationen mit geringeren Kosten, Risiken, Aufwand und Zeitaufwand umsetzen. So wird eine maximale betriebliche Leistungsfähigkeit gewährleistet.

Simulationssoftware kann Einblicke in folgende Bereiche liefern:

  • Gesamtleistung
  • Optimierung, Innovation und Steuerung
  • Erkennung von Engpässen
  • Die Stabilität der Lagerkonstruktion unter verschiedenen Belastungen
  • Die Auswirkungen von Ausfällen auf das Lager
  • Batching-Algorithmen
  • Aktienallokation
  • Verwaltung leerer Transportkisten
  • Einführung und Ausbau eines Shuttle-Systems und von Robotern
  • Erforderliche und richtige Greifkapazitäten.

Möchten Sie wissen, wie unsere Digital-Twin-Software Ihnen dabei helfen kann, Ihr Lager für die Zukunft zu rüsten? Laden Sie unsere kostenlose Testversion herunter oder kontaktieren Sie uns – wir informieren Sie gerne über die Funktionen unserer Software und unser Fachwissen.

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Simulationen tragen zur Zukunft des Schienenverkehrs bei

Für die Eisenbahnbranche wird in absehbarer Zukunft ein stetiges Wachstum erwartet. Nach Angaben des European Rail Research Advisory Council (ERRAC) wird der Eisenbahnsektor zum Rückgrat des nachhaltigen Mobilitätssystems in Europa werden und sowohl den Personen- als auch den Güterverkehr bedienen. Für die Fahrgäste muss das Eisenbahnsystem einen nahtlosen Zugang zu einer Vielzahl nachhaltiger Mobilitätsoptionen von Tür zu Tür bieten. Im Güterverkehr besteht das Ziel darin, den Schienengüterverkehr zu einem hocheffizienten und nachhaltigen Rückgrat für die multimodale Logistikbranche in Europa zu machen. Um diese Vision zu verwirklichen und die Transportnachfrage zu steigern, sind jedoch innovative Maßnahmen erforderlich.

Eine große Herausforderung für die Eisenbahnbranche ist die Einführung des Europäischen Eisenbahnverkehrsmanagementsystems (ERTMS). ERTMS ist ein in Europa einzigartiges Zugsteuerungssystem, das darauf abzielt, inkompatible Systeme in der Region schrittweise zu ersetzen. Die Einführung von ERTMS wird die Schaffung eines nahtlosen europäischen Eisenbahnsystems ermöglichen und die Wettbewerbsfähigkeit des europäischen Schienenverkehrs steigern. Durch die Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit des Schienenverkehrs trägt ERTMS dazu bei, gleiche Wettbewerbsbedingungen mit dem Straßen- und Luftverkehr herzustellen, was erhebliche Umweltvorteile mit sich bringt. Weltweit sind Eisenbahnunternehmen an diesem europäischen Fortschritt interessiert.

Dieser Übergang wird der Eisenbahnbranche zugutekommen, indem er den internationalen Güter- und Personenverkehr verbessert. ERTMS bietet zahlreiche Vorteile, darunter kosteneffiziente Instandhaltung, erhöhte Sicherheit, Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit und Verkehrskapazität, die dazu beitragen werden, die Vision einer nachhaltigen Eisenbahnbranche zu verwirklichen.

Beitrag der Simulation

Der Übergang von einem analogen zu einem digitalen System stellt hohe Anforderungen an die Branche und ist eine große Herausforderung. ProRail, das niederländische Infrastrukturunternehmen, nutzt die von InControl entwickelte Anwendung „Flexible Rail Infra Simulation of Operations“ (FRISO), um die Auswirkungen innovativer Maßnahmen und Systeme zu bewerten, bevor diese in die Praxis umgesetzt werden. Nach der Implementierung wird die neue Technologie ebenfalls umfassend durch FRISO überwacht.

Um die Auswirkungen von ERTMS und technologischen Fortschritten zu untersuchen, hat ProRail das Projekt SiGMaT (Simulation von Nutzerprozessen für Lokführer und Fahrdienstleiter) ins Leben gerufen. Mithilfe von Simulationen werden die Auswirkungen von ERTMS und insbesondere die ERTMS-Anwenderprozesse untersucht. ERTMS-Anwenderprozesse beschreiben das Zusammenspiel zwischen Technologie, Lokführer, Fahrdienstleiter und anderen Anwendern. Als Anbieter von Simulationssoftware ist InControl stolz darauf, zur Entwicklung der Simulationsumgebung für das SiGMaT-Projekt beizutragen.

ERTMS-Entwicklungssimulationssuite

ERTMS in den Niederlanden

Das Operational Knowledge Centre ERTMS (OKE) hat sich zum Ziel gesetzt, die Nutzer in die Vorbereitung und Umsetzung von ERTMS in den Niederlanden einzubeziehen. Durch das Testen der ERTMS-Nutzerprozesse gemeinsam mit Bahnmitarbeitern in Situationen, in denen ERTMS zum Einsatz kommt, lässt sich sicherstellen, dass das System in Zukunft tatsächlich funktioniert.

In der zwölften Folge der ERTMS-OKE-Talkshow „I ❤️ „Anwenderprozesse“ – hier erhalten die Zuschauer einen Einblick in die Welt der ERTMS-Anwenderprozesse. In einem Interview mit Jos Schoenmaker (Projektleiter bei ProRail ICT) wird das SiGMaT-Projekt vorgestellt, bei dem die Simulationsumgebung EOSS (ERTMS Development Simulation Suite) zur Durchführung von Systemanalysen zum Testen von ERTMS-Anwenderprozessen eingesetzt wird.

Jos Schoenmaker erläutert das Ziel des SiGMaT-Projekts, die Welt der Lokführer und Fahrdienstleiter durch die Simulation von Anwenderprozessen miteinander zu verbinden. Das Projekt ist eine Zusammenarbeit von Experten verschiedener Verkehrsunternehmen, OKE, ProRail und vier externen Partnern, zu denen auch InControl gehört.

Die FRISO-Anwendung bildet den Kern der Simulation und simuliert Systeme, die im ERTMS-Bereich entwickelt und ausgebaut werden sollen. Durch die Verknüpfung der Perspektiven von Zugführer und Fahrdienstleiter kann die Simulation die Realität sehr realitätsnah abbilden.

Der entscheidende Vorteil der Simulation besteht darin, dass sie eine gründliche Bewertung der geplanten ERTMS-Implementierung ermöglicht, sodass die Beteiligten deren Machbarkeit beurteilen und etwaige Probleme und Herausforderungen im Vorfeld erkennen können.

Sehen Sie sich hier die gesamte Folge an. Bitte beachten Sie, dass die Talkshow auf Niederländisch ist:

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InControl Enterprise Dynamics ernennt neuen CEO für die EMEA-Region

InControl Enterprise Dynamics ernennt neuen CEO für die EMEA-Region.

Woerden, 31. Januar 

Louis Schijve, Gründer und Eigentümer von InControl Enterprise Dynamics, tritt nach 34 Jahren als CEO des Unternehmens zurück. Der Vorstand freut sich, die Ernennung von Geert-Jan van Nunen zum neuen CEO für die EMEA-Region bekannt zu geben. Geert-Jan ist ein erfahrener Manager mit einer nachweisbaren Erfolgsbilanz bei der Einführung und dem Ausbau von Software- und Plattformtechnologien in der Telekommunikations- und Automobilbranche.

Bevor er zu InControl kam, hatte Geert-Jan verschiedene Führungspositionen inne. Das Verständnis von Technologie als Motor für das Unternehmenswachstum stand im Mittelpunkt seiner Karriere. Er verfügt über Erfahrung in den Bereichen IoT, KI, Plattformtechnologie und integrierte Softwaresysteme. Zuvor baute er Unternehmen von der Gründungsphase bis hin zu einem Umsatz im Millionenbereich auf. In seiner letzten Position war er für das Wachstum eines deutschen KI-Technologie-Scale-ups verantwortlich.

Geert-Jan van Nunen

Geert-Jan van Nunen. Geschäftsführer von InControl Enterprise Dynamics für die EMEA-Region.

Seine Aufgabe besteht darin, InControl als bevorzugten Partner für Kunden zu etablieren, die digitale Simulationen und digitale Zwillinge als Werkzeuge nutzen, um ihre Kernprozesse besser zu planen und zu steuern, sowie InControl als führenden Anbieter von Emulations- und Simulationssoftware für groß angelegte und komplexe Betriebsabläufe zu positionieren.

„Wir freuen uns, Geert-Jan van Nunen als neuen CEO für die Region EMEA begrüßen zu dürfen. Er ist eine bewährte Führungskraft, die über die Vision und die Erfahrung verfügt, den Erfolg, den InControl in den letzten 34 Jahren aufgebaut hat, weiter auszubauen und das Unternehmen in die nächste Phase des Wachstums und der Innovation zu führen.“

 – Louis Schijve, Gründer und Vorstandsvorsitzender – 

Über InControl Enterprise Dynamics

InControl Enterprise Dynamics ist ein weltweit tätiges Softwareunternehmen, das Simulationssoftware und Dienstleistungen für die Sicherheit und Nachhaltigkeit kritischer Infrastrukturen wie Lagerhäuser, Produktionsstätten, Logistikzentren, Flughäfen, Eisenbahnen, Grenzkontrollen, öffentliche Veranstaltungen usw. anbietet. Durch die präzise Simulation von Personen- und Warenflüssen ermöglichen wir unseren Kunden, ihre Kerngeschäftsprozesse besser zu planen und zu optimieren, wodurch ihr Unternehmen effizienter, widerstandsfähiger und sicherer wird. Die Simulationsplattform von InControl liefert Kunden wichtige Erkenntnisse zur kontinuierlichen Verbesserung und Optimierung komplexer Infrastrukturen und physischer Geschäftsprozesse.

Weitere Informationen zu unserer Software finden Sie hier.

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Simulationen tragen zur Zukunft des Schienenverkehrs bei

Simulationen tragen zur Zukunft des Schienenverkehrs bei

Seit über 30 Jahren entwickelt InControl innovative, maßgeschneiderte Simulatoren für den Schienenverkehr und ist Experte auf dem Gebiet der Eisenbahnsimulation. Die Simulationssoftwareplattform von InControl ermöglicht die Entwicklung von Anwendungen. Ein Beispiel hierfür ist eine leistungsstarke Eisenbahnanwendung, die von InControl für Organisationen, die für die Schieneninfrastruktur und den Personenverkehr zuständig sind, konzipiert, entwickelt und gewartet wird. Sie unterstützt Entscheidungen hinsichtlich der (zukünftigen) Systemleistung und der Auswirkungen von Innovationen. Derzeit müssen Bahnunternehmen Effizienz- und Sicherheitsprogramme wie ERTMS*, ATO* oder TMS* umsetzen und die Passagierströme an öffentlichen Verkehrsknotenpunkten in Städten und Ballungsräumen steuern.

Die niederländische Eisenbahnsimulator-App von InControl namens „FRISO“ wurde für ProRail, das niederländische Infrastrukturunternehmen, entwickelt. Sie ermöglicht es den Nutzern, große Netzwerke auf mikroskopischer Ebene zu simulieren und zu visualisieren, einschließlich Gleisen, Weichen, Signalen usw. Die Anwendung unterstützt die Nutzer durch die automatische Erstellung eines vollständigen Simulationsmodells auf der Grundlage mehrerer Datenbanken. Die Vorteile sind die Bereitstellung valider Daten und Informationen innerhalb kurzer Zeit. Die Visualisierung der (Teil-)Systeme, Einblicke in Planungskonflikte bei Rollmaterial und Personal sowie organisations- und fachübergreifende Personalschulungen sind Teil der Anwendungsdienste.

ERTMS betrifft den gesamten Eisenbahnsektor, daher ist Zusammenarbeit unerlässlich. Wie funktioniert das in der Praxis? Im vergangenen Monat wurden Joris Steneker, Teamleiter Öffentlicher Nahverkehr bei InControl, und Dick Middelkoop, Programmleiter bei ProRail Innovation, von ERTMS Flash eingeladen, um über die langjährige Zusammenarbeit zu sprechen. Das Originalinterview ist auf Niederländisch, die englische Version finden Sie hier.

Quelle: Text: Eveline Bets und Foto: Fokke Eenhoorn

Das ideale Kooperationsmodell (keine Simulation, sondern Realität)
ERTMS betrifft den gesamten Eisenbahnsektor, daher ist Zusammenarbeit ein Muss. Wie sieht das in der Praxis aus?

Quelle: Fokke Eenhoorn

Wie habt ihr euch kennengelernt?
Dick
: „Als Programmmanager für Modellentwicklung beschäftige ich mich mit der Entwicklung von Simulationsmodellen und Optimierungsaufgaben. ProRail blickt auf eine lange Geschichte im Bereich der Simulationen zurück, doch unsere Software war nicht gut auf die immer komplexer werdenden Entwicklungen ausgerichtet. Als wir vor Jahren auf der Suche nach einem flexibleren System mit mehr Möglichkeiten waren, stießen wir auf eine Plattform, die von InControl entwickelt wurde.“

Joris: „Ich kam erst später dazu, ich glaube im Jahr 2006, als ich als Teamleiter im Bereich Öffentlicher Nahverkehr die Verantwortung für Simulationsmodelle unter anderem für den Schienenverkehr übernahm.“


An welchen Simulationen arbeitet ihr derzeit?
Joris
: „Derzeit läuft ein großes Projekt, in dem wir die ERTMS-Anwenderprozesse in einem Simulator nachgebildet haben. Ziel ist es, diese Prozesse zu validieren und die Kommunikation zwischen Lokführer und Fahrdienstleiter zu verbessern. Der Simulator bildet den Zugbetrieb in einer Art 3D-Umgebung der Bahnstrecke nach.“

Dick: „Es geht also darum, zu testen, ob wir das richtig durchdacht haben, und noch nicht darum, die Leute zu schulen, die damit arbeiten werden. Das kommt später.“


Könnt ihr das Ziel der Zusammenarbeit beschreiben?
Dick
: „Unser Ziel ist es, die Zukunft der Eisenbahn auf effiziente Weise zu veranschaulichen und so hautnah zu erleben, und Einblicke in diese Komplexität zu gewinnen.“

Joris: „Ja, also gemeinsam Dinge ausprobieren und weiterentwickeln. Darin liegt auch die Stärke der Simulation. Ein gutes Beispiel dafür ist das Feedback, das wir nach einer solchen Sitzung mit Lokführern und Fahrdienstleitern erhalten haben: ‚Na ja, so werde ich das in der Praxis niemals machen.‘“

Dick: „Oder umgekehrt: ‚Dieses Szenario ist nicht gut, können wir das noch anpassen?‘ Das fand ich eine wertvolle Erkenntnis. Es funktioniert also in beide Richtungen. So verbessern wir die Praxis.“

Joris: „Und das macht uns richtig glücklich!“

Stößt ihr auch auf Schwierigkeiten und wenn ja: Wie löst ihr diese?
Dick
: „Ja, meine Arbeit ist ein spannendes, aber anspruchsvolles Puzzle. Das erfordert eine gute Chemie in der Zusammenarbeit und dass wir die Stärken des anderen nutzen.“

Joris: „ProRail stellt uns manchmal anspruchsvolle Aufgaben. Zum Beispiel: Entwickelt einen mathematischen Optimierungsalgorithmus für den automatischen Zugbetrieb. Dann ist es schon spannend, ob wir das auch umsetzen können.“

Dick: „Meistens führt das zu guten Ergebnissen. Oder es kommt zwar jetzt noch nicht gut an, später aber schon. Dann sind wir unserer Zeit voraus.“

Was braucht es eurer Meinung nach für eine gute Zusammenarbeit? Und seht ihr das auch untereinander?
Dick
: „Ehrlichkeit, Klarheit, eine offene Haltung, das tun, was man sagt.“

Joris: „Ja, Dick ist in der Tat offen und klar. Außerdem gibt es Raum für Kreativität, das finde ich auch wichtig.“

Dick: „Joris hält, was er verspricht. Und er überrascht mich nicht nur mit seinem fundierten Fachwissen, sondern kann mir auch verdeutlichen, dass nicht alles, was ich als Auftraggeber möchte, auch relevant ist.“

Joris: „Dick verfügt ebenfalls über viel Fachwissen und stellt kritische Fragen. Außerdem kann er Menschen überzeugen. Ich halte Dick für einen echten Botschafter. Am meisten Spaß macht es mir, wenn wir anderen gemeinsam begeistert davon erzählen, was wir tun!“

Zum Schluss: Könnt ihr gemeinsam durch eine Tür gehen? Warum?
Dick
: „Auf jeden Fall. Weil wir keine Angst haben, uns ein bisschen zusammenzudrücken, falls diese Tür, sagen wir mal, etwas schmal sein sollte.“

Joris: „Dann versuchen wir, diese Tür breiter zu machen.“

Dick: „Damit noch mehr Leute mitlaufen können.“

Englische Fassung:

Das ideale Kooperationsmodell (keine Simulation, sondern Realität)
ERTMS betrifft den gesamten Schienenverkehrssektor, daher ist Zusammenarbeit unerlässlich. Wie funktioniert das in der Praxis?

Quelle: Fokke Eenhoorn

Woher kennt ihr euch?
Dick
: „Als Programmmanager für Modellentwicklung bin ich an der Entwicklung von Simulationsmodellen und an Optimierungsfragen beteiligt. ProRail blickt auf eine lange Tradition im Bereich der Simulationen zurück, doch unsere Software war für die immer komplexer werdenden Entwicklungen nicht mehr ausreichend gerüstet. Als wir vor einigen Jahren nach einem flexibleren System mit mehr Optionen suchten, entschieden wir uns schließlich für eine von InControl entwickelte Plattform.“

Joris: „Ich bin erst später dazugekommen, ich glaube, im Jahr 2006, als ich als Teamleiter für den öffentlichen Nahverkehr unter anderem für Simulationsmodelle im Schienenverkehr verantwortlich wurde.“

An welchen Simulationen arbeiten Sie derzeit?
Joris: „Derzeit sind wir an einem Großprojekt beteiligt, in dessen Rahmen wir die ERTMS-Anwenderprozesse in einem Simulator nachgebildet haben. Ziel ist es, diese Prozesse zu validieren und die Kommunikation zwischen dem Lokführer und dem Fahrdienstleiter zu verbessern. Der Simulator bildet den Zugverkehr in einer Art 3D-Umgebung nach, in der das Eisenbahnsystem modelliert ist.“

Dick: „Es geht also darum, zu prüfen, ob wir das Ganze gründlich durchdacht haben, und noch nicht darum, die Mitarbeiter zu schulen, die damit arbeiten werden. Das kommt später.“

Können Sie den Zweck dieser Zusammenarbeit beschreiben?
Dick
: „Unser Ziel ist es, die Zukunft des Schienenverkehrs auf effiziente Weise zu veranschaulichen und erlebbar zu machen sowie Einblicke in diese Komplexität zu gewinnen.“

Joris: „Ja, also gemeinsam Dinge zu testen und weiterzuentwickeln. Darin liegt auch die Stärke der Simulation. Ein gutes Beispiel dafür ist, dass wir nach einer solchen Sitzung Feedback von Fahrern und Zugführern erhielten: ‚Na ja, das würde ich in der Praxis niemals tun.‘“

Dick: „Oder umgekehrt: ‚Dieses Szenario ist nicht gut; können wir es noch anpassen?‘ Ich fand, das war eine gute Lektion. Es funktioniert also in beide Richtungen. So verbessern wir unsere Praxis.“

Joris: „Und das freut uns sehr!“

Stößt du auch auf Engpässe und wenn ja: Wie löst du sie?
Dick: „Ja, meine Arbeit ist ein spannendes, aber anspruchsvolles Rätsel. Das erfordert eine gute Chemie in der Zusammenarbeit und dass wir die Stärken des anderen nutzen.“

Joris: „ProRail stellt uns manchmal anspruchsvolle Aufgaben. Zum Beispiel: Entwickelt einen mathematischen Optimierungsalgorithmus für den automatischen Zugbetrieb. Dann ist es ziemlich spannend zu sehen, ob wir das auch umsetzen können.“

Dick: „Das führt meistens zu guten Ergebnissen. Oder es kommt vielleicht jetzt nicht so gut an, aber später schon. Dann sind wir unserer Zeit voraus.“

Was ist deiner Meinung nach für eine gute Zusammenarbeit notwendig? Und siehst du das auch so?
Dick
: „Ehrlichkeit, Klarheit, eine offene Haltung und das tun, was man sagt.“

Joris: „Ja, Dick ist in der Tat offen und klar. Außerdem gibt es Raum für Kreativität, was mir ebenfalls wichtig ist.“

Dick: „Joris hält, was er verspricht. Und er überrascht mich nicht nur mit seinem fundierten Fachwissen, sondern kann mir auch erklären, dass nicht alles, was ich als Kunde möchte, auch wirklich relevant ist.“

Joris: „Dick verfügt außerdem über viel Fachwissen und stellt kritische Fragen. Und er kann Menschen überzeugen. Ich finde, Dick ist ein echter Botschafter. Das Schönste ist, wenn wir anderen begeistert von unserer Arbeit erzählen!“

Zum Schluss: Versteht ihr euch gut miteinander? Warum?
Dick
: „Auf jeden Fall, denn keiner von uns scheut sich davor, bei Bedarf ein wenig nachzugeben.“

Joris: „Dann versuchen wir, uns gegenseitig mehr Freiraum zu verschaffen.“

Dick: „Damit sich letztendlich mehr Menschen uns anschließen und von unseren Bemühungen profitieren können.“

Abkürzungen:
* ERTMS: European Rail Traffic Management System
* ATO: Automatic Train Operation
* TMS: Traffic Management System

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