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ED Transport

The Transport and Logistics Simulator

Terminal Simulation als methodisches Werkzeug für die Bewertung der Funktionalitäten im intermodalen Frachtbetrieb

Der intermodale Frachtbetrieb ist der wichtigste Verkehrsträger zwischen Straße und Schiene. Der Schnittpunkt zwischen hoch-frequentem LKW Güterverkehr mit geringer Kapazität und niedrig-frequentem Schienengüterverkehr mit hoher Kapazität haben eine Übergangsaufbewahrung zur Folge. Die Verweilzeit von Ladeeinheiten ist neben des begrenzten Ladeplatzes, dem technischen Equipment und den Verkehrsanbindungen eine entscheidende Einflussgröße. Aufgrund steigender Kundenzahlen und Ladeequipments werden die Vorgänge immer inhomogener. Analytische Verfahren sind mit der Beschreibung von Leistungsmerkmalen überfordert, auch wenn die Datenbank des Materialstroms weit reichend ist und die wesentlichen Einflussgrößen weitgehend unbekannt sind. Die Verwendung der großen stochastischen Leistung in Enterprise Dynamics hilft bei der Reproduktion von Systemschwankungen in Simulationsmodellen.

 

Die Baltic Marine Consult GmbH (BMC) ist Mitglied eines internationalen Projekt Teams, welches im Frühling 2008 die Aufgabe erhielt, ein großes skandinavisches Hub-Terminal umzugestalten. Eine Grundbedingung des Vertrages war die Eignung, alle Arten von Fracht wie z. B. 20 und 40 Fuß Container, verschiedene „swap types“ (Wechselaufbauten) und Anhänger darstellen zu können, auch wenn die Zusammenstellung und/oder das Volumen den vorhergesagten veränderten Marktanforderungen unterliegen sollte.Das „Hub“ ist eine zentrale Steuereinheit, die die Umschaltung zwischen Bahn und Strasse sicherstellt.

 

Der Planungsprozess wurde in mehrere Teilprojekte aufgeteilt:

  • Schienendesign und das Layout von Umschlagsflächen
  • Layout-basierte Performance-Messung für unterschiedliche technische Einrichtungen
  • Bestimmung der Terminal-Modul Kapazität und Auslastung
  • Kosten-Nutzen-Analyse des bevorzugten Bauplans

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Bei der Ausarbeitung der Modellanforderungen flossen die enorme Simulations-Kompetenz von INCONTROL und die umfassenden branchenspezifischen Kenntnisse von BMC zusammen, um diese anspruchsvolle Aufgabe in Angriff zu nehmen. Hauptaspekte waren hierbei:

 

  • Modularer Aufbau des Modells und der Bausteine​​, um eine Sicherungskopie des Design-Prozesses und damit die Widerverwendbarkeit sicherzustellen,
  • Einbindung von Fahrplänen, Verzögerungen, Ladestrukturen und Kapazitätsauslastung,
  • Modellierung von allen Handling-Operationen mit detaillierten stochastischen Verteilungen,
  • Reproduzierbarkeit und Zugang zu allen Modellparametern und -aktivitäten für/durch den Kunden
  • flexible Anwendung verschiedener Strategien, um die Terminal-Leistung und den Energieverbrauch zu optimieren
  • flexible Integration von verschiedensten Frachtgut-Größen-Szenarien, um die prognostizierte Zusammenstellung der Beförderungsarten / Beförderer und Hub-Zeitpläne zu bestätigen,
  • geeignete Modellstruktur für Langzeit-Experimente von einem Jahr oder länger,
  • ansprechende 3D-Visualisierung.


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Das Projekt wurde durch die Modellierung und gleichzeitige Prozess-Entwicklung mit fortlaufender Erhöhung des Reifegrads in beiden Bereichen realisiert. Der daraus resultierende Synergieeffekt beeinflusste nicht nur Qualität und Geschwindigkeit der Planung, sondern bietet in der Tat noch mehr mögliche Ansätze, die ad hoc im Rahmen der flexiblen Struktur von Enterprise Dynamics geprüft wurden – oft, bevor sie zusätzliche Planungskosten verursachten. In der Endphase des Projekts erhielt der Kunde ein ausgereiftes, einsatzfähiges und zuverlässiges System, das den Anforderungen von heute entspricht und zukünftiger Ausweitung gerecht wird.